#01_Umweltschutz statt Umweltschmutz

Neuss räumt auf.

Wer wenn nicht wir? Das ist ein Beispieltext, um sehen zu können, wie viel von diesem Text auf der Blog-Seite zu erkennen ist.

 

#01_Umweltschutz statt Umweltschmutz – Mein Weg zum Umweltschützer

Jetzt geht’s also los mit meinem ersten Blog. Ich denke, ich hab schon immer Spaß daran gehabt Texte zu schreiben, meine Gedanken zu Papier zu bringen und diese dadurch n bisschen zu sortieren.

Ebenso bin ich in meiner Beziehung für das Schreiben der Weihnachts- und Geburtstagskarten verantwortlich. „Du kannst doch so schön schreiben“ heißt es dann.

Ist das so? Mein bescheidenes Ich sagt „Weiß nicht“. Jedenfalls macht mir das Schreiben Spaß. Das war‘s dann aber auch schon.

Bislang fehlte zum permanenten Schreiben vermutlich nur das geeignete Thema, über welches ich ausführlich und nachhaltig schreiben möchte und kann.

Das Thema habe ich nun gefunden und es kam wie so oft eher unverhofft.

Mit diesem Blog möchte ich darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, dass wir bewusster mit unserem Müll und unserer Natur umgehen. Dass wir mehr recyceln und somit nachhaltiger leben, um unseren Kindern und Enkelkindern ein gutes Leben zu sichern.

Diese Gedanken und mein Wissen zu den Themen Müll, dessen Entsorgung, Verwertung und Vermeidung sowie Nachhaltigkeit möchte ich mit den Leser*innen teilen.

 

Doch wie kam‘s dazu? Was bewegt mich dazu den Müll anderer Leute weg-zuräumen? Und warum ist es wichtig, immer wieder auf die Thematik hinzuweisen?

Nun, ich habe Ende 2020 an meinem zweiten Working-Out-Loud Circle teilgenommen. Working-Out-Loud ist eine Selbstlernmethode, bei der Du mit der Unterstützung von 3-4 weiteren Personen anhand einfacher Richtlinien, versuchst einem zuvor gesetzten Ziel innerhalb von 12 Wochen näher zu kommen. Es ist eine praktische Anwendung der Persönlichkeitsentwicklung. (im Buch „Working Out Loud“)

Ich persönlich habe aus beiden Circles sehr viel für mich und meine Entwicklung mitnehmen können. Im erwähnten zweiten Circle gab es gegen Ende der Lernreise die Aufgabe, drei Veränderungen zu nennen, die wir uns für die Welt wünschen.

Einer meiner drei Veränderungswünschen war es, dass die Menschen keinen Müll mehr in die Natur werfen und achtsamer mit der Umwelt umgehen.

Wieso wünsche ich mir da Veränderung? Weil ich gut erzogen wurde und meinen Müll stets in den Mülleimer werfen sollte. Für mich ist es unbegreiflich wie rücksichtlos und unbedacht, so viele Menschen ihren Müll hinter sich werfen.

Sicher, im jugendlichen Alter gibt es einige Gründe, warum sich nicht immer daran gehalten wird, den Müll korrekt zu entsorgen. Dessen bin ich mir bewusst und davon kann ich mich wahrlich nicht freisprechen.

Allerdings bin ich sehr erschrocken, wenn ich beim Joggen oder Spaziergang sehe, wie viel Müll auf den Straßen oder den Grünanlagen liegt. Reste vom kurzen Fast-Food-Genuss, Taschentücher, Quittungen und neuerdings auch Mund-Nase-Masken.

Kopfschüttelnd gehe ich daran vorbei und ärgere mich, denn es verschönert die Umgebung nicht gerade und schadet darüber hinaus der Natur und der Tierwelt.

Deshalb stand für mich Anfang 2021 fest: Ich kann mich über die Umwelt-verschmutzung ärgern oder ich kann selbst etwas dagegen tun.

Der Autor Josef Kirchner schreibt dazu: „Was immer wir erwarten, hat bessere Chancen, sich zu erfüllen, wenn wir mit scheinbar unbedeutenden Veränderungen bei uns selbst beginnen. Statt es mit bedeutenden Worten von anderen zu fordern.“ (im Buch „Die Kunst, ohne Überfluss glücklich zu leben“)

Auch, wenn mein Vorhaben für Außenstehende wie vergebene Liebesmüh aussehen mag: Ich versuche etwas zu ändern. Ich meckere nicht nur über die anderen, die ihren Müll in der Umwelt entsorgen, sondern fange an und tue selbst etwas.

Aus diesem Grund habe ich die Initiative „Neuss räumt auf“ ins Leben gerufen. Mit ihr möchte ich auch meine Mitmenschen animieren, ihre Heimatstadt mit aufzuräumen und achtsamer bei der Müllentsorgung zu sein.

Es ist ein kleiner Schritt. Aber mit diesem starten auch die großen Bewegungen.

Um die Initiative bekannter zu machen, habe ich die Webseite, auf der wir uns gerade befinden, eine Instagram- und Facebook-Seite erstellt. Und eben diesen Blog hier.

Hier kann ich tiefer auf die Themen eingehen und regelmäßig über etwas schreiben, das mir am Herzen liegt.

Freu Dich also auf weitere Geschichten, Informationen, Fotos und Videos von „Neuss räumt auf“.

Hast Du noch Anregungen für die Initiative oder möchtest Du mitmachen?

Meld Dich gerne bei mir. Liebe Grüße aus Neuss

 

Dein Sebastian

P.S.: Danke, dass Du Dir die Zeit für diesen Text genommen hast!

 

2 Antworten auf „#01_Umweltschutz statt Umweltschmutz“

  1. Hallo Sebastian,
    Das ist echt klasse, was Du hier auf die Beine stellst, grossartig.
    Und Du hast Recht, alles beginnt im Kleinen und wenn jeder Einzelne vor seiner Türe kehrt, da wird schon viel bewegt. Ich habe vor kurzem das Walken für mich entdeckt. Ich laufe auf dem Feld in Dormagen Rheinfeld, und war manches mal bav erstaunt, was auf Acker und Feldwegen so rumfliegt und liegt. Jedes Mal lohnt sich ein Müllbeutel, um den achtlosen Krempel der Menschen aufzusammeln. Ich werde das beim nächsten Walken oder Spaziergang einfach mal machen, Müllbeutel dabei und sammeln.
    Das wird bestimmt interessant…

    LG Elke

    1. Hallo Elke,
      vielen Dank für Deine lieben Worten. Es freut mich sehr, dass Du meinen ersten Blog-Beitrag gelesen und kommentiert hast. Das Walken eignet sich perfekt, um nebenbei ein wenig Müll aufzusammeln – auch wenn es nur 3 Teile sind! Das ist ein Anfang und in jedem Fall besser, als nur kopfschüttelnd daran vorbei zu gehen. Müllbeutel (und Handschuhe) einpacken und los gehts!
      Ich bin gespannt, was Du von Deinem ersten „Müll-Walk“ berichten wirst.

      Liebe Grüße
      Sebastian

Schreibe einen Kommentar zu Elke Fieger Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.